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kfd Netzwerktreffen zu haushaltsnahen Dienstleistungen

Netzwerktreffen

Entlastung im Haushalt wird für viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen immer wichtiger. In Deutschland werden bisher etwa 90 Prozent der haushaltsbezogenen Dienstleistungen in Schwarzarbeit erbracht.
Die legale Beschäftigung haushaltsbezogener DienstleisterInnen in privaten Haushalten ist das Ziel der kfd.
Haushaltsbezogene Dienstleistungen ermöglichen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Für ältere Menschen sichern sie zudem ein selbstbestimmtes Leben im Alter und entlasten pflegende Angehörige.
Die dafür notwendigen Dienstleistungen sollten fair bezahlt und in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen erbracht werden. Nur so können die meist weiblichen Beschäftigten in dieser Branche eine eigene Existenz- und Alterssicherung aufbauen.

kfd Netzwerktreffen zu haushaltsnahen Dienstleistungen

Die kfd hatte zu einem Netzwerktreffen 'Haushaltsnahe Dienstleistungen im Oldenburger Münsterland' die Gleichstellungsbeauftragen aus Landkreis und Städte, sowie die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft, Vertreterinnen des Jobcenters und Wirtschaftsförderer eingeladen. Zunächst ging es um eine Sondierung zu dem Thema und dazu war von der Firma 'Mein Hauspersonal' Dr. Mechthild Harders-Opolka aus Delmenhorst gekommen. Sie brachte den Praxisblick hinein, wenn es um mögliche Wirtschaftsmodelle und ebenso um Qualifizierungsmaßnahmen gehen soll.

Von Haushalts-Fee zu Chefin...

Mit dem Projekt "Haushalte als Arbeitgeber" ist ein zentrales frauenpolitisches Thema aufgegriffen und nach politischen Lösungen soll gesucht werden.
Gemeinsames Anliegen: Dienstleistungen im privaten Haushalt künftig bezahlbar zu machen und qualifizierte Angebote auf dem offiziellen Arbeitsmarkt bereitzustellen.

Wie das im Oldenburger Münsterland aussehen kann, welche Schritte notwendig und wo Kooperationen zu finden sind, dazu wird das Netzwerktreffen auch weiterhin arbeiten.